Maßgeschneiderte Solarlösung für Industrieunternehmen
Ort: Düsseldorf
Gesamtleistung: 385 kWp
Solarmodule: insg. 904 Stück
Jahresstromertrag: ca. 333.480 kWh
Als Familienunternehmen in vierter Generation steht TEEKANNE seit über 140 Jahren für Teeprodukte von höchster Qualität. Gleichzeitig übernimmt das Unternehmen aktiv Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltigkeit ist beim Düsseldorfer Traditionsunternehmen kein Trend, sondern ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie. Gemeinsam mit Sonnis Energy hat der Teeexperte nun ein wegweisendes Photovoltaik-Projekt realisiert, das einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und zur Umsetzung der eigenen Klimaziele markiert.
Die Entscheidung, massiv in die eigene Solarenergie-Infrastruktur zu investieren, war für TEEKANNE ein konsequenter strategischer Schritt. In einem Marktumfeld, das durch volatile Energiepreise und steigende regulatorische Anforderungen geprägt ist, sichert sich das Unternehmen durch Photovoltaik eine langfristige Planungssicherheit.
Bereits seit 2018 bezieht TEEKANNE ausschließlich 100 % Ökostrom. Mit dem Bau der neuen PV-Anlagen am Hauptstandort Düsseldorf wird dieser Weg nun durch weitere Eigenstromerzeugung vertieft. Die Ergebnisse sind unmittelbar messbar: Bei einem jährlichen Gesamtstrombedarf von etwa 10 Millionen Kilowattstunden erzeugt TEEKANNE heute insgesamt rund 730.000 kWh Strom pro Jahr über sämtliche installierten Photovoltaikanlagen. Das entspricht einem Eigenstromanteil von rund 7,3 % und steigert den Autarkiegrad des Traditionsunternehmens signifikant – ein strategischer Hebel, der die Grenzkosten pro produzierter Einheit dauerhaft reduziert.
Im Rahmen eines strukturierten und strengen Vergabeprozesses konnte sich Sonnis Energy gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen. Für ein Industrieunternehmen wie TEEKANNE waren dabei drei Faktoren ausschlaggebend:
„Unsere Produktionsprozesse sind energieintensiv. Volatile Preise und sinkende Technologiekosten machten den Zeitpunkt ideal, um langfristige Planungssicherheit und Klimaschutz zu vereinen. Es war für uns entscheidend, den Anteil selbst erzeugter Energie deutlich zu erhöhen.“
Klaus Gores
Leiter der Zentralen Technik, TEEKANNE GmbH & Co. KG
Die Planung für einen weltweit agierenden Lebensmittelproduzenten bringt besondere Hürden mit sich. Eine der größten technischen Herausforderungen war die Vereinbarkeit von maximaler Anlageneffizienz mit den extrem hohen Brandschutzauflagen.
Sonnis Energy entwickelte hierfür ein lösungsorientiertes Sicherheitskonzept, das die komplexen Anforderungen der Lebensmittelindustrie lückenlos erfüllt, ohne die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu beeinträchtigen. Die Planung zielte dabei von Beginn an auf einen optimalen „Payback“ und eine maximale Eigenverbrauchsquote ab, um die Investition ökologisch wie ökonomisch zum Erfolg zu führen.
Die größte Hürde bei Industrieprojekten ist die Montage während des laufenden Betriebs. Ein Stillstand der Maschinen oder der Logistik hätte immense Kosten verursacht. Die Montage der 904 Module und der gesamten Infrastruktur wurde vollständig in die laufenden Prozesse integriert: störungsfrei, sauber und ohne Beeinträchtigung der Produktion.
Ein weiterer Bestandteil des Projekts war neben der Installation der PV-Anlage auch die vollständige Implementierung eines Energiemanagementsystems. Ein modernes Echtzeit-Dashboard macht die Energieflüsse nun transparent. Das Facility Management und die technische Leitung können jederzeit einsehen, wie viel Last durch die Sonne gedeckt wird und wo weitere Optimierungspotenziale in der Produktion identifiziert werden können.
„Ich würde anderen Industrieunternehmen die Zusammenarbeit mit Sonnis Energy empfehlen, weil die Planung, die Projektierung und auch die Umsetzung vor Ort sehr eigenständig erfolgt sind. Das war der entscheidende Mehrwert, den wir in diesem Projekt mitnehmen konnten.“
Markus Jepkens
Leiter der Elektrotechnik, TEEKANNE GmbH & Co. KG
Seit der Inbetriebnahme sind die Erfolge des Projekts unmittelbar greifbar. Mit einem jährlichen Ertrag von rund 333.480 Kilowattstunden, erzeugt durch die neuen PV-Anlagen, leistet die Sonne einen signifikanten Beitrag zur Energieversorgung. Zusammen mit den bestehenden Kapazitäten deckt TEEKANNE nun rund 7,3 % des Gesamtbedarfs aus eigener Kraft – ein Hebel, der die Grenzkosten pro produziertem Stück dauerhaft reduziert.
Die Partnerschaft zwischen TEEKANNE und Sonnis Energy hat gezeigt, dass technische Komplexität und operative Leichtigkeit Hand in Hand gehen können. Der Moment, als die ersten Live-Daten auf den Monitoren erschienen, bestätigte die Richtigkeit der Investition: Aus einer fundierten Planung wurden reale, saubere Kilowattstunden, die TEEKANNE ein Stück unabhängiger, wirtschaftlicher und nachhaltiger machen. Ein echter Meilenstein für die industrielle Eigenstromversorgung.
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